Systemübergreifendes Smart Home in Hannover-Bothfeld

Ausgangssituation
In einem Wohnhaus in Hannover-Bothfeld waren mehrere Smart-Home-Systeme unterschiedlicher Hersteller im Einsatz. Beleuchtung, Heizungsregelung, elektrische Fußbodenheizung und Zutritt funktionierten jeweils für sich, sollten künftig aber möglichst zentral und einheitlich bedienbar sein.
Statt die vorhandenen Komponenten durch ein komplett neues System zu ersetzen, bestand die Aufgabe darin, die bereits eingesetzte Technik sinnvoll miteinander zu verbinden. Gerade im Bestand war zudem wichtig, zusätzliche Leitungswege und größere bauliche Eingriffe möglichst zu vermeiden.
Unterschiedliche Systeme in einer Plattform
Für die Beleuchtung wurden Komponenten von Philips Hue eingebunden. Die Raumtemperatur wird über Tado geregelt, während Meross für die Einbindung der elektrischen Fußbodenheizung genutzt wird. Für den Zutritt kommt eine Lösung von Nuki zum Einsatz.
Als gemeinsame Plattform wurde Apple HomeKit verwendet. Dadurch konnten die unterschiedlichen Hersteller und Anwendungsbereiche in einer zentralen Smart-Home-Struktur zusammengeführt werden.
Der Vorteil liegt vor allem in der Bedienung: Statt für Licht, Heizung und Zutritt jeweils vollständig getrennte Systeme zu verwenden, stehen die eingebundenen Funktionen innerhalb einer gemeinsamen Umgebung zur Verfügung.
Smart Home im Bestand nachrüsten
Das Projekt zeigt einen wichtigen Vorteil moderner Smart-Home-Lösungen: Eine bestehende Immobilie muss nicht zwangsläufig komplett neu verkabelt werden.
Durch die Kombination kompatibler Funk- und Netzwerklösungen konnten die vorhandenen Systeme weiter genutzt und miteinander verbunden werden. Entscheidend war dabei weniger ein einzelner Hersteller als die technisch sinnvolle Integration der unterschiedlichen Komponenten.
Gerade bei einer Nachrüstung kann dieser Ansatz interessant sein, wenn bereits einzelne Smart-Home-Produkte vorhanden sind und diese schrittweise zu einer umfassenderen Lösung erweitert werden sollen.
Ergebnis
Im Wohnhaus in Hannover-Bothfeld entstand eine systemübergreifende Smart-Home-Lösung, in der Beleuchtung, Temperaturregelung, elektrische Fußbodenheizung und Zutritt gemeinsam organisiert werden.
Vorhandene Technik konnte weiterverwendet werden, während die Bedienung für den Nutzer deutlich übersichtlicher wurde. Gleichzeitig hielten sich die notwendigen Eingriffe in die bestehende Gebäudesubstanz durch die überwiegend funkbasierte Integration in Grenzen.
Das Projekt zeigt, dass ein Smart Home nicht zwingend aus einem einzigen Herstellersystem bestehen muss. Entscheidend sind eine sorgfältige Planung, kompatible Komponenten und eine saubere technische Zusammenführung.